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Bahnchaos in den Griff bekommen – Bad Münstereifel nicht von Zugstrecke abkoppeln

Bahnhof BaMDas Chaos auf den Eifelstrecken der Deutschen Bahn (Köln-Trier und Bonn-Bad Münstereifel) bereitet große Probleme.

Dazu hat die SPD-Kreistagsfraktion auf meine Initiative hin eine Sondersitzung am 4.2.2015 durchgesetzt. In dieser Sitzung wollen wir auch eine Resolution mit einigen Forderungen an Bahn, Verkehrsverbund und den Bund als Träger der Bahn, verabschieden.

Die konkreten Forderungen dazu sind:

1. Eine deutliche Erhöhung der Regionalisierungsmittel – 1,5% sind nicht genug!

Die in den vorliegenden Gutachten von Bund und Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) genannten Erhöhungen und die darin enthaltenen Dynamisierungsraten reichen nicht aus. Vor allem fehlende Finanzmittel sind für die Misere mitverantwortlich. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Regionalisierungsmittel für den SPNV weiter angehoben werden.

2. Über Gesetzgebung oder entsprechende Verordnungen ist festzuhalten, dass bei der Konstruktion von neuen Zügen/Triebwagen:

a. eine wirkliche Barrierefreiheit in den Zügen umgesetzt wird;

b. die Sicherheit in Zügen während der Personenbeförderung gewährleistet ist. Dies gilt insbesondere für stehend Mitfahrende und die entsprechenden Festhaltemöglichkeiten (Handläufe, Haltestangen, Handgriffe) gerade im Einstiegsbereich.

Beide Punkte finden in den neuen LINT 54-Fahrzeugen keine oder nur unzureichende Umsetzung. Dies ist nicht nur kundenunfreundlich sondern als verantwortungslos zu bezeichnen.

Mit dem “Anforderungskatalog an die barrierefreie Ausstattung von Fahrzeugen im schienengebundenen Regionalverkehr” des Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e. V. (BKB), liegt bereits seit 2010 eine Handreichung zur Barrierefreiheit im Regionalverkehr vor, welche verstärkt Beachtung geschenkt werden sollte.

3. Erhöhung der Zahlungen bei Verspätung und Zugausfall an Zeitkarteninhaber, verbunden mit einer Absenkung des Verspätungslimits auf 30 Minuten. Die geltende Regelung (pauschale Entschädigung je Verspätung ab 60 Minuten in Höhe von 1,50 Euro (2. Klasse)/2,25 Euro (1. Klasse) bei Auszahlung der Entschädigungsbeträge ab einer Summe von 4 Euro1) ist kundenunfreundlich. Sie  spottet dem Anliegen aller Berufspendler, trotz Zugverspätungen und – ausfällen, in einem noch angemessenen Zeitrahmen zur Arbeit zu gelangen.

Mehr Informationen zu der Sondersitzung findet man hier.

Lösung der Probleme muss schnell erfolgen und darf Bad Münstereifel nicht abkoppeln!

In Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis wird angesichts der anhaltenden und ernsthaften Probleme der Zuglinie S 23 / RB 23, die zwischen Bonn und Euskirchen bzw. zwischen Bonn und Bad Münstereifel verkehrt, über eine Elektrifizierung der Strecke zwischen Bonn und Euskirchen diskutiert.

Eine Elektrifizierung des gesamten Kölner Dieselnetzes ist sicherlich wichtig und wünschenswert. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Vertrag über die Strecken mit Dieselloks gerade erst für 20 Jahre geschlossen wurde. Vor Ende 2033 wird also keine elektrische Bahn fahren können. Die aktuellen und sehr drängenden Probleme auf der Strecke können dadurch also nicht gelöst werden.

Darüber hinaus wird bei der Diskussion gerne vergessen, dass die Zugstrecke auch Bad Münstereifel anbindet. Würde also, wie derzeit gefordert, nur der Abschnitt zwischen Euskirchen und Bonn elektrifiziert, dann würde Bad Münstereifel von der Linie abgeschnitten. Denn wenn auf der Strecke zwischen Bonn und Euskirchen elektrische Fahrzeuge verkehren, dann können diese nicht auf einer nicht-elektrifizierten Strecke nach Bad Münstereifel weiter fahren. Es wäre also zum Einen ein weiterer Umstieg nötig und darüber hinaus bräuchte es dann trotzdem noch Dieselloks für die Strecke nach Bad Münstereifel. Das ist unsinnig und für Passagiere nicht attraktiv.

In dem Vorschlag und der Diskussion zeigt sich die Blickrichtung einiger Entscheider im Nahverkehr Rheinland rein auf die Ballungsräume. Schon der Neubau der Haltepunkte Bonn-Helmholtzstraße, Rheinbach-Römerkanal, Bonn-Endenich Nord und Alfter-Impekoven hat seinen Beitrag zu den Verspätungen und Problemen auf der Strecke geleistet – insbesondere zum Nachteil der Pendler aus der Eifel.

Die Anbindung von Bad Münstereifel und der Orte Iverheim, Arloff, Kreuzweingarten, Stotzheim und Kreuzweingarten (Haltepunkt “Zuckerfabrik”) darf nicht durch einseitige Maßnahmen gefährdet werden. Sollte eine Elektrifizierung angegangen werden, muss diese zwangsläufig auch den Anschluss Bad Münstereifel umfassen.

Umbau Bahnhof

Mit dem Umbau des Bahnhofsumfeldes ist bereits begonnen worden. Über das Vorhaben hab ich bereits hier und hier geschrieben. Was genau geplant ist, möchte ich kurz darstellen.

Infos:

  • Kosten: geplant 1.985.500 €, davon durch Fördergelder gedeckt: 1.631.400 €
  • Parkplätze: ca. 150 Park&Ride Parkplätze, davon 7 für Gehbehinderte, 8 Kiss&Ride Parkplätze; 30 Bike&Ride Plätze; 4 Fahrradboxen; 4 Taxiplätze
  • Busbahnhof: 7 Bushalteplätze (5 Linienbusse, 2 Gelenkbusse), 2 Warteplätze (Gelenkbusse)

Kern der Umgestaltung ist die Verlagerung des Busbahnhofs auf die nördliche Seite des Bahnhofs. Da wo jetzt die Park & Ride-Parkplätze sind, sollen neben 150 Parkplätzen auch die Bushalteplätze und die Taxistände entstehen. Vor einigen Jahren hat die Stadt das Grundstück von der Bahn gekauft. Ende 2012/Anfang 2013, als eine Zusage über Fördergeld vom Nahverkehr Rheinland kam, konnte der Plan, der seit einigen Jahren in der Schublade lag, umgesetzt werden.

Hier die konkrete Planung:

Plan Bahnhofumgestaltung

Plan Bahnhofumgestaltung

Verbesserungen Bahnlinie BaM-Bonn kommen später

UPDATE Januar 2015:

Die neuen Bahnen verursachen zur Zeit mehr Probleme als sie lösen. http://www.ksta.de/aus-dem-kreis/massive-probleme-auf-der-eifelstrecke-7083-minuten-verspaetung-seit-mitte-dezember,16365918,29492154.html

Die SPD Kreistagsfraktion hat auf meine Initiative eine Sondersitzung am 4.2.2015 zu diesem Thema einberufen. Mehr Infos hier.

Wir haben dazu eine Resolution eingebracht, die sowohl Bahn, NVR und auch den Bund auffordert, die Probleme zu lösen. Die genauen Forderungen gibt es hier.

Über die Verbesserungen, die der sogenannte neue Kölner Dieselnetzvertrag mit sich bringt, habe ich bereits ausführlich geschrieben. Jetzt gibt es Probleme mit den neuen bestellten Wagen. Die Zulassung des Eisenbahnbundesamt steht noch aus.

Das wiederum führt zu Schwierigkeiten die geplanten Verbesserungen des Taktes zum 15.12.2013 wie geplant umzusetzen. Zwar sollen laut Deutscher Bahn auch ohne neue Wagen die späteren Fahrten und auch die zusätzlichen Fahrten am Wochenende umgesetzt werde, allerdings gibt es vorübergehend auch Verschlechterungen.

Von und nach Bad Münstereifel muss man ab dem 15.12.2013 in Euskirchen umsteigen, um nach Bonn zu gelangen bzw. wenn man aus Bonn kommt.

Mitte 2014 sollen dann alle Wagen verfügbar sein und die geplanten Takte komplett erfüllt werden. Das Umsteigen in Euskirchen müsste dann auch erledigt sein.

Alle Infos zu den Änderungen, die der neue Dieselnetzvertrag ab dem 15.12. bzw. dann ab Mitte 2014 bringen wird, findet man hier.

Verbesserungen auf Bahnstrecken kommen dieses Jahr

UPDATE Januar 2015:

Die neuen Bahnen verursachen zur Zeit mehr Probleme als sie lösen. http://www.ksta.de/aus-dem-kreis/massive-probleme-auf-der-eifelstrecke-7083-minuten-verspaetung-seit-mitte-dezember,16365918,29492154.html

Die SPD Kreistagsfraktion hat auf meine Initiative eine Sondersitzung am 4.2.2015 zu diesem Thema einberufen. Mehr Infos hier.

Wir haben dazu eine Resolution eingebracht, die sowohl Bahn, NVR und auch den Bund auffordert, die Probleme zu lösen. Die genauen Forderungen gibt es hier.

Schon in 2011 hab ich darüber berichtet, dieses Jahr ist es nun soweit – der neue “Dieselnetzvertrag” tritt in Kraft. Um nochmal über die Verbesserungen und Änderungen zu informieren, hab ich den alten Beitrag einfach nochmal gepostet.

Ab 2013 tritt ein neuer Vertrag des Nahverkehrs Rheinland (NVR) mit der DB Regio AG in Kraft. Der NVR ist der gemeinsame Dach-Zweckverband der Zweckverbände Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), der die Bahnleistungen vergibt. In diesen Zweckverbänden wiederum sind die Aufgabenträger (Kreisfreie Städte und Kreise) zusammengeschlossen.

Dabei soll es einige Veränderungen und Verbesserungen geben. Die Details habe ich schon mal gepostet, möchte den Besuch aber zum Anlass nehmen, nochmal darauf hinzuweisen.

Für alle Linien des Dieselnetzvertrages Köln (RE 12, RE 22, RB 23, RB 24, RB 25) gilt:

  • Spurtstarke Neufahrzeuge der Firma Alstom (Lint 54 = 180 Sitzplätze/Lint 81=300 Sitzplätze)
  • Zugbildungen mit 180, 300, 360 oder 480 Sitzplätzen möglich
  • Vis-a-vis und Reihenbestuhlung
  • Klimatisierung
  • Mobilitästbehindertengerechtes WC
  • Stellplätze für Rollstühle und Kinderwagen
  • Erweiterte Stellmöglichkeiten für die Fahrradmitnahme
  • Priority-Sitze mit vergrößerten Sitzplatzabständen nach der TSI-PRM-Norm
  • Fahrgastinformationssystem
  • Steckdosen für den Laptopanschluss
  • Videoüberwachung der Innenräume + Notsprecheinrichtung zum Fahrzeugführer
  • Erweiterter Einsatz von Zugbegleitern und Sicherheitspersonal in den Abend-/Wochenendstunden

Voreifelbahn (RB 23) Bonn <-> Bad Münstereifel

  • Inbetriebnahme von vier neuen Stationen (Bonn, Endenich Nord; Bonn, Helmholtzstr.; Alfter-Impekoven; Rheinbach, Am Römerkanal)
  • Zweigleisiger Streckenausbau zwischen Bonn-Duisdorf und Witterschlick
  • Geschwindigkeitserhöhung im Bereich Bonn Güterbahnhof
  • Bahnsteigverlängerungen an der Gesamtstrecke auf 170 m und Errichtung der Wendeanlage Rheinbach
  • Umstellung der Leit- und Sicherungstechnik auf ESTw-Technik (Elektron. Stellwerk Euskirchen)
  • Erweiterte Betriebszeiten an allen Tagen, insbesondere im Abendverkehr, und früherer Betriebsbeginn an Sonn- und Feiertagen!
    • Montags-Freitags:
      • neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 0:34, Euskirchen an 1:16
      • sowie Euskirchen ab 20:30 nach Bad Münstereifel an 20:54 und ab Bad Münstereifel um 21:30 nach Euskirchen an 21:51 Uhr.
    • Samstags:
      • neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 1:34, Euskirchen an 2:16
      • sowie Euskirchen ab 19:03 nach Bad Münstereifel an 19:24 und ab Bad Münstereifel um 19:30 nach Euskirchen an 19:51 Uhr.
    • Sonn- und Feiertags:
      • neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 1:34 nach Euskirchen an 2:16
      • sowie Euskirchen ab 19:03 nach Bad Münstereifel an 19:24 und ab Bad Münstereifel um 19:30 nach Euskirchen an 19:51 Uhr.
      • Neue Züge ab Bonn um 8:14 über Euskirchen (8:56) nach Bad Münstereifel an 9:24 und um 9:30 ab Bad Münstereifel nach Euskirchen (9:51)
  • Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten in den HVZ von bisher 320 auf bis zu 480 Sitzplätze (+50%)

Eifelstrecke (Linien 12/ 22/ 24) Köln <-> Trier

  • Erweiterte Betriebszeiten, insbesondere im Abend- und Spätverkehr, mit zusätzlichen Fahrten zwischen Köln und Euskirchen (1:05 ab Köln Sa+S) sowie täglich zwischen (Köln-) Euskirchen (ab 22:00 und 0:00) und Gerolstein (an 23:07 und 1:07); samstags und sonn- und feiertags zusätzlich um 1:00 Uhr ab(Köln -) Euskirchen nach Gerolstein (an 2:07)
  • Modernisierungsmaßnahmen in Nettersheim,( Blankenheim, Mechernich und Kall)
  • Geschwindigkeitserhöhende Maßnahmen im Abschnitt Euskirchen – Gerolstein/Bitburg alsVoraussetzung für das neue Betriebsprogramm
  • Drei neue SPRINTER-Zugpaare zwischen Köln und Trier mit 20 Minuten kürzerer Fahrzeit !
  • Verdichtung der RE 22 zwischen Köln und Trier zum Stundentakt; damit erhalten die bisher nur alle 2-Stunden bedienten Stationen im südlichen Kreis Euskirchen erstmals den Stundentakt.
  • Neuer HVZ-Zug um 6:50 Uhr ab Euskirchen nach Köln mit 300 zusätzlichen Sitzplätzen. Im Zeitraum zwischen 6:30 und 7:00 verkehren jetzt 4 Züge ab Euskirchen nach Köln

Sozialticket (“MobilPass”) kommt ab 1. März 2012

Bahnhof Euskirchen (Michael Bienick cc by-sa 3.0)

Bahnhof Euskirchen (Michael Bienick cc by-sa 3.0)

Update: Durch die Ablehnung des NRW-Landeshaushaltes ist die Finanzierung des Sozialtickets nicht rechtlich gewährleistet. Deshalb wird der Verkauf des Tickets vorübergehend eingestellt, bis ein entsprechender Haushalt beschlossen wird. Auch dafür lohnt es sich am 13. Mai SPD zu wählen!

Das Land hat die Förderung von Sozialtickets beschlossen. Auch der Kreis Euskirchen als einer der Träger des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) hat sich für die Einführung des Sozialtickets ausgesprochen. Unter dem Namen “MobilPass” wird es ab 01. März 2012 vergünstigte 4er-Tickets und Monatstickets geben.

Berechtigt sind:

  • Empfänger von ALG II und Sozialgeld (SGB II),
  • Empfänger von Leistungen für Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie laufender Hilfe zum Lebensunterhalt von Einrichtungen (SGB XII),
  • Empfänger von Regelleistungen nach dem Asylbewerbergesetz,
  • Empfänger von Laufenden Leistungen der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz.

Darüber hinaus sind in Köln auch die übrigen Inhaber des KölnPasses (Geringverdiener, Wohngeldberechtigte etc.) berechtigt, das Ticketangebot MobilPass zu nutzen.

4erTickets MobilPass sowie MonatsTickets MobilPass werden nur in Verbindung mit einem gültigen MobilPass, KölnPass oder Bonn-Ausweis und einem Lichtbildausweis nutzbar sein. Den entsprechenden Nachweis erhalten die Berechtigten bei ihrem zuständigen JobCenter oder Sozialamt. Im Frühsommer 2013 wird es nach Vorliegen der Verkaufsergebnisse eine Evaluation geben, auf deren Grundlage gegebenenfalls Korrekturen an der Konzeption vorgenommen werden können.

Die Kosten stellen sich wie folgt dar:

Preise in Euro (Stand: 10.01.2012) 1a 1b 2a 2b 3 4 5
4erTicket MobilPass 4,60 5,60 5,60 7,70 9,90 15,20 22,40
MonatsTicket MobilPass 25,70 34,50 34,50 39,50 48,20 57,20 69,10

Verbesserungen Bahnstrecken ab 2013

Bahnhof Euskirchen (Michael Bienick cc by-sa 3.0)

Bahnhof Euskirchen (Michael Bienick cc by-sa 3.0)

UPDATE Januar 2015:

Die neuen Bahnen verursachen zur Zeit mehr Probleme als sie lösen. http://www.ksta.de/aus-dem-kreis/massive-probleme-auf-der-eifelstrecke-7083-minuten-verspaetung-seit-mitte-dezember,16365918,29492154.html

Die SPD Kreistagsfraktion hat auf meine Initiative eine Sondersitzung am 4.2.2015 zu diesem Thema einberufen. Mehr Infos hier.

Wir haben dazu eine Resolution eingebracht, die sowohl Bahn, NVR und auch den Bund auffordert, die Probleme zu lösen. Die genauen Forderungen gibt es hier.

Am vergangenen Mittwoch habe ich mich durch das neue elektronische Stellwerk der DB Netz AG am Banhof Euskirchen führen lassen. Dabei konnte ich auch ein Gespräch mit einem Vertreter der DB Regio AG, die für die Fahrten auf den Strecken Köln <-> Trier und Bonn <-> Bad Münstereifel verantwortlich ist, führen.

Ab 2013 tritt ein neuer Vertrag des Nahverkehrs Rheinland (NVR) mit der DB Regio AG in Kraft. Der NVR ist der gemeinsame Dach-Zweckverband der Zweckverbände Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), der die Bahnleistungen vergibt. In diesen Zweckverbänden wiederum sind die Aufgabenträger (Kreisfreie Städte und Kreise) zusammengeschlossen.

Dabei soll es einige Veränderungen und Verbesserungen geben. Die Details habe ich schon mal gepostet, möchte den Besuch aber zum Anlass nehmen, nochmal darauf hinzuweisen.

Für alle Linien des Dieselnetzvertrages Köln (RE 12, RE 22, RB 23, RB 24, RB 25) gilt:

  • Spurtstarke Neufahrzeuge der Firma Alstom (Lint 54 = 180 Sitzplätze/Lint 81=300 Sitzplätze)
  • Zugbildungen mit 180, 300, 360 oder 480 Sitzplätzen möglich
  • Vis-a-vis und Reihenbestuhlung
  • Klimatisierung
  • Mobilitästbehindertengerechtes WC
  • Stellplätze für Rollstühle und Kinderwagen
  • Erweiterte Stellmöglichkeiten für die Fahrradmitnahme
  • Priority-Sitze mit vergrößerten Sitzplatzabständen nach der TSI-PRM-Norm
  • Fahrgastinformationssystem
  • Steckdosen für den Laptopanschluss
  • Videoüberwachung der Innenräume + Notsprecheinrichtung zum Fahrzeugführer
  • Erweiterter Einsatz von Zugbegleitern und Sicherheitspersonal in den Abend-/Wochenendstunden

Voreifelbahn (RB 23) Bonn <-> Bad Münstereifel

  • Inbetriebnahme von vier neuen Stationen (Bonn, Endenich Nord; Bonn, Helmholtzstr.; Alfter-Impekoven; Rheinbach, Am Römerkanal)
  • Zweigleisiger Streckenausbau zwischen Bonn-Duisdorf und Witterschlick
  • Geschwindigkeitserhöhung im Bereich Bonn Güterbahnhof
  • Bahnsteigverlängerungen an der Gesamtstrecke auf 170 m und Errichtung der Wendeanlage Rheinbach
  • Umstellung der Leit- und Sicherungstechnik auf ESTw-Technik (Elektron. Stellwerk Euskirchen)
  • Erweiterte Betriebszeiten an allen Tagen, insbesondere im Abendverkehr, und früherer Betriebsbeginn an Sonn- und Feiertagen!
    • Montags-Freitags:
      • neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 0:34, Euskirchen an 1:16
      • sowie Euskirchen ab 20:30 nach Bad Münstereifel an 20:54 und ab Bad Münstereifel um 21:30 nach Euskirchen an 21:51 Uhr.
    • Samstags:
      • neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 1:34, Euskirchen an 2:16
      • sowie Euskirchen ab 19:03 nach Bad Münstereifel an 19:24 und ab Bad Münstereifel um 19:30 nach Euskirchen an 19:51 Uhr.
    • Sonn- und Feiertags:
      • neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 1:34 nach Euskirchen an 2:16
      • sowie Euskirchen ab 19:03 nach Bad Münstereifel an 19:24 und ab Bad Münstereifel um 19:30 nach Euskirchen an 19:51 Uhr.
      • Neue Züge ab Bonn um 8:14 über Euskirchen (8:56) nach Bad Münstereifel an 9:24 und um 9:30 ab Bad Münstereifel nach Euskirchen (9:51)
  • Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten in den HVZ von bisher 320 auf bis zu 480 Sitzplätze (+50%)

Eifelstrecke (Linien 12/ 22/ 24) Köln <-> Trier

  • Erweiterte Betriebszeiten, insbesondere im Abend- und Spätverkehr, mit zusätzlichen Fahrten zwischen Köln und Euskirchen (1:05 ab Köln Sa+S) sowie täglich zwischen (Köln-) Euskirchen (ab 22:00 und 0:00) und Gerolstein (an 23:07 und 1:07); samstags und sonn- und feiertags zusätzlich um 1:00 Uhr ab(Köln -) Euskirchen nach Gerolstein (an 2:07)
  • Modernisierungsmaßnahmen in Nettersheim,( Blankenheim, Mechernich und Kall)
  • Geschwindigkeitserhöhende Maßnahmen im Abschnitt Euskirchen – Gerolstein/Bitburg alsVoraussetzung für das neue Betriebsprogramm
  • Drei neue SPRINTER-Zugpaare zwischen Köln und Trier mit 20 Minuten kürzerer Fahrzeit !
  • Verdichtung der RE 22 zwischen Köln und Trier zum Stundentakt; damit erhalten die bisher nur alle 2-Stunden bedienten Stationen im südlichen Kreis Euskirchen erstmals den Stundentakt.
  • Neuer HVZ-Zug um 6:50 Uhr ab Euskirchen nach Köln mit 300 zusätzlichen Sitzplätzen. Im Zeitraum zwischen 6:30 und 7:00 verkehren jetzt 4 Züge ab Euskirchen nach Köln

Bahnübergang Arloff – 2013 wird realistisch

Bahnhof Arloff (cc by-sa Wikipedia/Stefan Flöper)

Bahnhof Arloff (cc by-sa Wikipedia/Stefan Flöper)

Der Bahnübergang in Arloff ist bereits mehrfach Schauplatz schlimmer, teilweise tödlicher, Unfälle geworden. Seit Jahren fordere ich, gemeinsam mit vielen anderen, einen Umbau des Kreuzungsbereichs, an dem die L 11 sich mit der K 47 und der Bahnlinie kreuzt. Besonders zu Schulende stellt sich durch kreuzende Schüler eine gefährliche Situation dar.

Die Tatsache, dass dringender Handlungsbedarf besteht, ist seit Langem bekannt und auch parteiübergreifend wird einhellig auf eine Entschärfung des Gefahrenpunkts gedrungen. Knackpunkt war bislang fehlendes Baurecht. Doch auf meine Nachfrage teilte der Landesbetrieb Straßenbau NRW mit, dass das Planfeststellungsverfahren zum 6.10.2011 rechtskräftig abgeschlossen worden ist. Damit ist die formelle Voraussetzung für einen Umbau erstmals vorhanden.

Hier hat sich der Druck, der neben der SPD Bad Münstereifel auch durch CDU-Kollegen, insbesondere Frau Tilz, ausgeübt wurde, ausgezahlt.

Doch darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Die Planfestellung bedeutet noch lange nicht, dass jetzt angefangen wird zu bauen. Die für den Baubeginn nötigen Gelder müssen auch vorhanden sein. Dass ist bei einer Maßnahme, an der drei Träger beteiligt sind, nicht so leicht. Hier müssen Kreis, Land und die Deutsche Bahn unter einen Hut gebracht werden.

Nachdem der Kreis bereits seit längerem die Maßnahme für das Jahr 2012 vorgesehen hatte, konnte Ende letzten Jahres auch die Bezirksregierung auf SPD-Initiative von einem Beginn in 2012 überzeugt werden. Das jüngste Einplanungsgespräch des Kreises mit der Bezirksregierung in Köln bestätigte den Termin.

Nachdem die Bahn bisher keinerlei Aussagen zu ihrer zeitlichen Vorstellung treffen wollte, konnte ich nun erfahren, dass die Deutsche Bahn einen Baubeginn für 2013 anstrebt. Erstmals haben wir damit eine konkrete Antwort der Bahn erhalten. Das rückt den sicheren Umbau in realistische Nähe.

Wir als SPD werden auch weiterhin die Aktivitäten der drei beteiligten Akteure nachverfolgen und an ihre Zusagen erinnern. Wir machen weiter Druck und werden als nächstes auf einen Fuß- und Radweg von Arloff nach Kalkar drängen. Denn jeder, der von Kalkar zum Bahnho in Arloff will, muss bisher auf der Fahrbahn laufen.

Verbesserungen Eifelstrecken

Bahnhof Euskirchen (Michael Bienick cc by-sa 3.0)

Bahnhof Euskirchen (Michael Bienick cc by-sa 3.0)

Wie bereits berichtet, wird es ab 2013 einige Veränderungen auf den Eifelstrecken Köln-Trier und Bonn-Bad Münstereifel geben. Hier ein Überblick über die Veränderungen und Verbesserungen:

Für alle Linien gilt:

  • Spurtstarke Neufahrzeuge der Firma Alstom (Lint 54 = 180 Sitzplätze/Lint 81=300 Sitzplätze)
  • Zugbildungen mit 180, 300, 360 oder 480 Sitzplätzen möglich
  • Vis-a-vis und Reihenbestuhlung
  • Klimatisierung
  • Mobilitästbehindertengerechtes WC
  • Stellplätze für Rollstühle und Kinderwagen
  • Erweiterte Stellmöglichkeiten für die Fahrradmitnahme
  • Priority-Sitze mit vergrößerten Sitzplatzabständen nach der TSI-PRM-Norm
  • Fahrgastinformationssystem
  • Steckdosen für den Laptopanschluss
  • Videoüberwachung der Innenräume + Notsprecheinrichtung zum Fahrzeugführer
  • Erweiterter Einsatz von Zugbegleitern und Sicherheitspersonal in den Abend-/Wochenendstunden

Voreifelbahn (RB 23) Bonn <-> Bad Münstereifel

  • Inbetriebnahme von vier neuen Stationen (Bonn, Auf dem Hügel; Bonn, Helmholtzstr.; Alfter-Impekoven; Rheinbach, Am Römerkanal)
  • Zweigleisiger Streckenausbau zwischen Bonn-Duisdorf und Witterschlick
  • Geschwindigkeitserhöhung im Bereich Bonn Güterbahnhof
  • Bahnsteigverlängerungen an der Gesamtstrecke auf 170 m und Errichtung der Wendeanlage Rheinbach
  • Umstellung der Leit- und Sicherungstechnik auf ESTw-Technik (Elektron. Stellwerk Euskirchen)
  • Erweiterte Betriebszeiten an allen Tagen, insbesondere im Abendverkehr, und früherer Betriebsbeginn an Sonn- und Feiertagen!
    • Montags-Freitags:
      • neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 0:34, Euskirchen an 1:16
      • sowie Euskirchen ab 20:30 nach Bad Münstereifel an 20:54 und ab Bad Münstereifel um 21:30 nach Euskirchen an 21:51 Uhr.
    • Samstags:
      • neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 1:34, Euskirchen an 2:16
      • sowie Euskirchen ab 19:03 nach Bad Münstereifel an 19:24 und ab Bad Münstereifel um 19:30 nach Euskirchen an 19:51 Uhr.
    • Sonn- und Feiertags:
      • neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 1:34 nach Euskirchen an 2:16
      • sowie Euskirchen ab 19:03 nach Bad Münstereifel an 19:24 und ab Bad Münstereifel um 19:30 nach Euskirchen an 19:51 Uhr.
      • Neue Züge ab Bonn um 8:14 über Euskirchen (8:56) nach Bad Münstereifel an 9:24 und um 9:30 ab Bad Münstereifel nach Euskirchen (9:51)
  • Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten in den HVZ von bisher 320 auf bis zu 480 Sitzplätze (+50%)

Eifelstrecke (Linien 12/ 22/ 24) Köln <-> Trier

  • Erweiterte Betriebszeiten, insbesondere im Abend- und Spätverkehr, mit zusätzlichen Fahrten zwischen Köln und Euskirchen (1:05 ab Köln Sa+S) sowie täglich zwischen (Köln-) Euskirchen (ab 22:00 und 0:00) und Gerolstein (an 23:07 und 1:07); samstags und sonn- und feiertags zusätzlich um 1:00 Uhr ab(Köln -) Euskirchen nach Gerolstein (an 2:07)
  • Modernisierungsmaßnahmen in Nettersheim,( Blankenheim, Mechernich und Kall)
  • Geschwindigkeitserhöhende Maßnahmen im Abschnitt Euskirchen – Gerolstein/Bitburg alsVoraussetzung für das neue Betriebsprogramm
  • Drei neue SPRINTER-Zugpaare zwischen Köln und Trier mit 20 Minuten kürzerer Fahrzeit !
  • Verdichtung der RE 22 zwischen Köln und Trier zum Stundentakt; damit erhalten die bisher nur alle 2-Stunden bedienten Stationen im südlichen Kreis Euskirchen erstmals den Stundentakt.
  • Neuer HVZ-Zug um 6:50 Uhr ab Euskirchen nach Köln mit 300 zusätzlichen Sitzplätzen. Im Zeitraum zwischen 6:30 und 7:00 verkehren jetzt 4 Züge ab Euskirchen nach Köln

Schüler-Ticket

© VRS (www.vrsinfo.de)

© VRS (www.vrsinfo.de)

Das neue Schüler-Ticket ist beschlossene Sache. Jetzt kommt es auf die Zustimmung von Eltern, Schulträgern und Schülern an. Mit dem Ticket sind einige Verbesserungen erreicht, es gibt aber auch noch Kritikpunkte.

In einem Artikel vom 22.02.2011 in der Kölnischen Rundschau wurden einige zentrale Fragen beantwortet:

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum künftigen Schülerticket:

An wen richtet sich das Angebot „Schüler-Ticket“?

An Schüler sowohl in den Grundschulen als auch in den weiterführenden Schulen. „Im gesamten Verbundraum des VRS könnten rund 500.000 Schüler das „Schüler-Ticket“ nutzen, im Kreis Euskirchen sind es rund 32.000“, berichtet VRS-Sprecherin Ute Reuschenberg.

Was bietet das Schülerticket den Nutzern?

Sie können jederzeit das Personennahverkehrs-Angebot mit Bussen, Bahn und Anruf-Sammentaxis rund um die Uhr nutzen. Und das im Gebiet des VRS – also zwischen Dahlem und Dormagen, Bedburg und Gummersbach.

Was kostet das „Schüler-Ticket“ im Monat?

Es gibt zwei Preiskategorien. Die Eltern in Euskirchen, Mechernich und Weilerswist müssen für das Ticket ihrer Kinder etwas tiefer in die Tasche greifen, weil in diesen Kommunen das ÖPNV-Angebot größer ist. In dieser „Kategorie eins“ kostet das Ticket für die Schüler von weiterführenden Schulen monatlich 12 Euro, beim zweiten Kind sechs Euro. Ab dem dritten minderjährigen Kind ist das Schüler-Ticket grundsätzlich kostenlos. Bei Grundschülern werden 9,60 (erstes Kind), 4,80 Euro (zweites Kind) fällig.

Für die anderen acht Kommunen im Kreis gilt die „Preiskategorie zwei“, in der die Tickets für Schüler weiterführender Schulen sechs Euro beim ersten und drei Euro beim zweiten Kind kosten; für Grundschüler 4,80 beziehungsweise 2,40 Euro.

Brauchen Grundschüler schon ein „Schüler-Ticket“?

Wohl nicht so dringend wie ältere Schüler, aber VRS-Zweckverbandsmitglied Bernd Kolvenbach gibt zu bedenken: „Auch Grundschüler sind wegen des steigenden Angebots der Offenen Ganztagsschulen zunehmend auf Mobilität angewiesen.“

Gibt es einen Abnahme-Zwang für die Eltern, wenn der jeweilige Schulträger das „Schüler-Ticket“ einführt?

„Nein“, sagt Ute Reuschenberg. „Beim ,Schüler-Ticket’ handelt es sich nicht um ein Solidarmodell wie etwa beim ,Job-Ticket’, daher müssen es nicht alle Schüler beziehen.“ Die freie Fahrt von und zur Schule bleibe in jedem Fall erhalten, so Reuschenberg: „Der Schülerspezialverkehr bleibt von all dem unberührt, da es sich hier nicht um ein reguläres ÖPNV-Angebot handelt.“

Und wenn der Schulträger ablehnt?

Dann können die Eltern als „Selbstzahler“ das Ticket für ihre Kinder erwerben. Es kostet dann allerdings in Euskirchen, Mechernich und Weilerswist monatlich 26,90 Euro für Schüler der weiterführenden Schulen und 21,50 Euro für Grundschüler.

Im Rest des Kreises 23,90 beziehungsweise 19,10 Euro im Monat. Gleiches gilt auch für Schüler, die nicht freifahrtberechtigt für den Schulweg sind. Dies trifft zu, wenn die Grundschule nicht mehr als zwei Kilometer beziehungsweise die weiterführende Schule nicht mehr als 3,5 Kilometer vom Wohnort entfernt liegt.

Wie werden sich die Schulträger entscheiden?

Sabine Fusshoeller-Kleinert, Sprecherin des Regionalverkehr Köln (RVK), hofft auf Zustimmung auf breiter Ebene: „Warum sollten die Träger das Angebot Schülern und Eltern vorenthalten?“ Das sieht Marita Hochgürtel, Sprecherin der Stadt Bad Münstereifel, ähnlich. In Kürze werde sich der Bad Münstereifeler Schulausschuss damit beschäftigen: „Grundsätzlich wären die Nachteile wohl größer, wenn das ,Schüler-Ticket’ nicht anboten würde“, so Hochgürtel.

Gibt es Kritikpunkte am „Schüler-Ticket“?

Die SPD-Jugendorganisation „Jusos“ im Kreis Euskirchen begrüßt das Angebot, kritisiert aber die Einteilung der Preiskategorien: „Dass die Stadt Mechernich in die teurere ,Kategorie eins’ gerutscht ist, ist mir nicht verständlich“, sagt ihr Kreisvorsitzender Markus Ramers.

geschrieben von Michael Schwarz…

Weitere Umfangreiche Infos gibt es beim VRS hier und im Detail!

Die SPD im Kreis Euskirchen wird sich weiterhin für eine Optimierung einsetzen. Folgende Punkte sind uns besonders wichtig:

  • Nicht-Schüler bis zum Alter von 20 Jahren müssen dieses Ticket auch erwerben können (so wie beim alten Junior-Ticket!)
  • Die Preiskategorien müssen weiter überprüft und bearbeitet werden – warum soll Mechernich genauso teuer sein wie Köln?

Ausbau des Bahnübergangs Arloff

Nachdem seit der Informationsveranstaltung der SPD Bad Münstereifel zum Ausbau des Bahnübergangs Arloff bzw. des Knotens L 11 / K 47 einige Zeit vergangen ist, kann ich mit dem SPD-Vertreter für Arloff-Kirspenich, Sebastian Sammet nun über den neuesten Sachstand berichten.

Beim Einplanungsgespräch im November 2010 hat die Bezirksregierung Köln als Reaktion auf die dauernden Bemühungen von uns die Maßnahme als förderungswürdig eingestuft.

Sowohl die Bezirksregierung als auch der Kreis haben die Maßnahme für 2012 eingeplant, was natürlich nicht automatisch die Realisierung für 2012 bedeutet. Aber bekanntlich passieren ja auch schon mal Wunder – das bedeutet nach Erreichen des ersten Erfolgs: die Sache weiter verfolgen und auf die Umsetzung drängen.

Das Planfeststellungsverfahren ist eingeleitet worden. Für einzelne Schwierigkeiten scheinen bald Lösungen gefunden werden zu können. Hierzu wird die SPD eine Initiative in den Stadtrat einbringen und hofft auf einen einmütigen Konsens mit den übrigen Fraktionen um dem Ziel, für die Bürgerinnen und Bürger von Arloff-Kirspenich insbesondere für die Schulkinder einen sicheren Fußgänger- und Straßenbereich zu erhalten, näher zu kommen.

Die BürgerInnen in Arloff-Kierspenich werden in den nächsten Tagen noch von den örtlichen SPD-Mitgliedern um Sebastian Sammet informiert.