Am gestrigen Abend hatte Heidemarie Jonas und Sebastian Sammet in die “Waage” nach Arloff geladen.

Gemeinsam mit Uwe Schmitz und Hans Schmitz sollte ich über die Planungen für die Umgestaltung der Bahnhofskreuzung in Arloff informieren. Von den Anwesenden wurden einige wichtige Hinweise für das Planfeststellungsverfahren gegeben.

Die Situation am Bahnhof Arloff ist seit vielen Jahren dringend verbesserungswürdig. Jetzt liegt endlich ein Plan vor, der dieses Jahr rechtskräftig werden könnte. Damit wäre allerdings die Maßnahme noch immer nicht umgesetzt. Die vielen Beteiligten (Stadt, Kreis, Bezirksregierung, Land, Bahn) müssen die Maßnahme in ihren Prioritätenlisten entsprechend nach oben setzen, damit es voran geht.

Mit Baubeginn kann, unter optimalen Bedingungen, frühestens 2013 gerechnet werden. Allerdings müssen dann auch die Gelder da sein. Wahrscheinlich wird sie sich eher noch verzögern.

Die Veranstaltung hat ergeben, dass es Sinn macht zweigleisig vorzugehen. Der vorliegende Plan sollte mit den in der Veranstaltung vorgetragenen Änderungen in Rechtskraft erwachsen werden lassen. Daneben sind schnelle Maßnahmen zur sicheren Überquerung der L 11 / Kirchheimer Str. nötig.

Ideen gab es einige:

  • einen Zebrastreifen (Problem: die sind nur in geschlossenen Ortslagen erlaubt)
  • mobile Elemente für eine sichere Querung (Problem: die enge Straße)
  • ehrenamtliche Schülerlotsen aus Eltern und Freiwilligen

Gemeinsam mit Uwe Schmitz, der Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Kreises ist, und Hans Schmitz, der über beste Kontakte zur Bezirksregierung und zum Landesbetrieb Straße verfügt, habe ich heute begonnen die Möglichkeiten von solchen schnellen Übergangslösungen beim Kreis und den anderen zuständigen Behörden auszuloten.

Über den Fortgang der Situation werde ich hier laufend informieren.