Die SPD-Vertreter aus Arloff/Kirspenich und der Vorsitzende des Schulausschusses vor der Schule

Problem sehen, nicht handeln – so könnte man das Verhalten der CDU/Grünen-Koalition in Sachen Grundschule Arloff bzw. Offene Ganztagsschule Arloff beschreiben.

Die SPD hat mehrfach darauf hingewiesen, und zuletzt auch einen Antrag gestellt hat, dass es Raumnot an der Schule in Arloff gibt. Hat man anfangs versucht das Problem durch Verfahrenstricks und Formaldiskussionen abzuwürgen, ist man jetzt dazu übergegangen unseren Antrag auf einen zusätzlichen Raum einfach abzulehnen. Das Problem der Kapazität wird auch von der Verwaltung anerkannt:

Unbestritten sind die OGS-Gruppen in Arloff, Bad Münstereifel und Houverath an einem Punkt angelangt, an dem angesichts objektiver Kapazitätsgrenzen gemeinschaftlich mit Schulleitungen Standortträger und Schulträger Kriterien für die Aufnahme von SchülerInnen zu vereinbaren und gleichzeitig die Einflussfaktoren noch bestehender Betreuungsmaßnahmen 8-13 zu hinterfragen sind.

heißt es da im schlimmsten Verwaltungsdeutsch.

Die Konsequenz, die die Verwaltung allerdings aus der Problemlage zieht, ist eine andere und wird aus dem Zitat ersichtlich: Es sollen Kriterien zur Aufnahme von Schülern gefunden werden. Zu deutsch: Es soll aussortiert werden.

Das ist natürlich auch eine Lösung des Raumproblems. Es fragt sich nur, ob die den Eltern gerecht wird.