Es gibt in jeder Stadt Menschen, die dazu beitragen das das gesellschaftliche Leben funktioniert. Manchmal handeln sie im Hintergrund, ohne viel Aufsehen zu erregen. Meistens arbeiten sie mehr als man von ihnen erwarten könnte. Manfred “Mänes” Trimborn war ein solcher verborgener Akteur.

Mänes kümmerte sich als Geschäftsführer des Betreibervereins der Heinz-Gerlach-Halle um das Veranstaltungsprogramm und war gleichzeitig so etwas wie ein Hausmeister. Als Geschäftsführer des TVE war er unersätzlicher Kümmerer. Alle größeren Veranstaltungen in Bad Münstereifel griffen auf Mänes zurück und bedienten sich seiner Kenntnisse und seines Equipments. Durch seine guten Kontakte holte er Top-Acts in die Gerlach-Halle.

Ich habe Mänes das erste mal kennen gelernt, als ich mit ihm die Schulfeten des Michael-Gymnasiums im Vorraum Gerlach-Halle organisierte. Auch bei der Organisation unseres Abschlussballs in der kompletten Halle half er mir und dem gesamten Team leidenschaftlich und stand uns mit Rat und Tat zur Seite. Danach konnte ich mich immer an ihn wenden, wenn ich Hilfe bei Veranstaltungen brauchte oder Equipment benötigte. Der Neujahrsempfang der SPD konnte dank seiner Hilfe immer im Glasbau der Mimi-Renno-Halle stattfinden.

Für die Auf- und Abbauarbeiten vor und nach Veranstaltungen beschäftigte Mänes eine Vielzahl von jungen Helfern. Mänes half ihnen über die Arbeit hinaus. Manchmal vermittelte er Ausbildungsplätze, manchmal half er in finanzielle Not geratenen Mitarbeitern. Selten ist Mänes mit seinem Engagement öffentlich in Erscheinung getreten, immer hat er vieles möglich gemacht.

Mit ihm verliert Bad Münstereifel einen echten stillen Helden.

(Foto: www.tve1905.de)