Wenn man in Bad Münstereifel ein Problem hat, dann läuft man Gefahr, dass einem keiner Hilft. So geschehen mit den Eltern des Uhlenbergs. Da gibt es ein Problem mit der Schülerbeförderung. Die Schüler der Grundschulen werden vom Bus mitgenommen, während die Schüler der weiterführenden Schulen laufen müssen. Das war bis vor Kurzem noch anders und so haben sich die Eltern natürlich an die Stadtverwaltung gewandt.

Erstmal bekamen sie ewig keine Antwort (wer weiß, ob sie mittlerweile eine haben). Nicht mal eine Eingangsbestätigung oder einen Zwischenbescheid hat es gegeben. Und auf Nachfrage wurde erklärt es bestünde kein Anspruch auf einen Transport. Man könne doch private Fahrgemeinschaften bilden, oder sich einen Busunternehmer privat buchen.

Dass der Bus, der Platz für etwa 40 Personen hat, mit nur drei Grundschülern in die Stadt fährt, während die Eltern ihre älteren Kinder mit dem Auto fahren, ist an sich schon ein Unsinn sonder gleichen.

Aber die lapidare Reaktion des Bürgermeister ist das eigentliche Problem. Da ruht er sich auf der vermeintlichen rechtlichen Situation aus und legt die Hände in den Schoß. Dass damit den Eltern aber in keinem Fall geholfen ist, ist ihm wahrscheinlich nicht mal aufgefallen.

Erst nachdem ich mit der sehr kooperativen und freundlichen zuständigen Mitarbeiterin gesprochen habe und sie auf die Idee gebracht habe zwischen dem Busunternehmer und den Eltern zu vermitteln, hat man sich der Idee angenommen.

Von selber wäre dem Bürgermeister dieser unkomplizierte und unbürokratische Schritt nie in den Sinn gekommen.

Hier gilt der alte Spruch: Wer etwas will sucht nach Wegen, wer etwas nicht will sucht nach Gründen.

Update: Wenn Bürgermeister Büttner nun meint anmerken zu müssen, er brauche keine Nachhilfe der SPD, so kann ich dem nur erwidern: anscheinend schon, sonst hätte er sich ja direkt mit dem Problem auseinander gesetzt und nicht erst auf meine Anregung hin gehandelt.