In Sachen Bustransport der Schüler vom Uhlenberg ist Bewegung in die Angelegenheit gekommen. Nachdem ich mit Eltern gesprochen hatte und bei der Verwaltung auf eine unkomplizierte Lösung gedrungen hatte ist zwischenzeitlich ein Antrag von der SPD gestellt worden, der eine nachhaltige Lösung des Problems zugunsten der Eltern erreichen will.

Hatte sich Bürgermeister Büttner anfangs nur zu einer lapidaren Antwort “Sie haben keinen Anspruch” hinreißen lassen, ist er nun aktiv geworden. Aber von der SPD brauchte er ja keine Belehrungen ;-).

Leider ist die Aktivität, die Büttner an den Tag legt, nicht nachhaltig und in letzter Konsequenz zum Nachteil der Eltern. Bis Ende der Schulferien werde der Transport aller Schüler wieder durch den Bus stattfinden, so versprach es Büttner. Komisch nur, dass der Busunternehmer davon nichts hält. Nachdem ihm klar geworden ist, dass er im Falle eines Unfalls nicht für die Schüler der weiterführenden Schulen versichert ist und dies auch nicht von seinem Vertrag mit der Stadt gedeckt ist, hat er sich dafür entschieden nur die Grundschüler zu transportieren. Nachdem er dazu noch von irgendwem anonym bedroht und verhöhnt worden ist, ist das die logische Reaktion, die ich gut verstehen kann.

Also ist das Versprechen Büttners ein nicht einzuhaltendes. Der Busfahrer hält sich an seinen Vertrag. Es ist auch unverantwortlich von ihm zu verlangen unter den genannten Gesichtspunkten weiter wie bisher zu verfahren.

Damit nicht genug. Die Konsequenz, die der Bürgermeister aus der Angelegenheit zieht, ist die Überlegung, den Transport ganz einzustellen, also auch den der Grundschüler.

So sieht die Bürgerfreundlichkeit des Herrn Büttner aus. Es lebe die Bürgerstadt.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei den freundlichen und kooperativen Mitarbeitern des Schulamtes bedanken, die meinen Ideen aufgeschlossen gegenüber waren und das ihnen Mögliche getan haben.