Im Jahr 2007 hat Clemens Pick den Waldverkauf gerechtfertigt, auch im Mai 2008 hat er sich noch vehement für den Verkauf des Waldes stark gemacht. Dann langsam fing seine Front an zu bröckeln. Immer mehr Widerstand kam gegen den Waldverkauf auf, waren es Anfangs nur SPD und Grüne, so formierte sich auch Gegenwind in den eigenen Reihen und der Bürgerschaft.

Jetzt ist es keine Schande seine Meinung zu ändern, auch nicht wenn man so stark belagert wird. Aber scheinheilig wird’s, wenn man behauptet, dass den Wald auch schon die Vorgängerregierung verkaufen wollte und man eigentlich schon immer dagegen war. Es ist sowieso ein beliebtes Mittel von Clemens Pick eigene Fehler auf das Verhalten der Vorgängerregierung zu schieben. Das funktioniert vielleicht noch im ersten Jahr nach der Wahl noch, aber nicht über die ganze Legislatur durch. Festzuhalten bleibt, SPD und Grüne haben den Wald damals nicht verkauft. Es sind jetzt CDU und FDP die das Vorhaben vorantreiben und Clemens Pick mit vorne dabei.

Wenn man jetzt behauptet, man sei von Anfang an dagegen gewesen, so lassen sich die vehementen Äußerungen für den Verkauf in den Jahren 2007 und 2008 nur schlecht erklären. Selbst wenn er von Anfang an eigentlich dagegen war, dann zeigt das nur einmal mehr, dass Clemens Pick ein Handlanger von seinen Parteioberen ist, der nichts zu kamellen hat und auch nichts bewegen kann.

Einigen Menschen, die behauptet haben, Pick habe den Verkauf unterstützt, ist bereits mit rechtlichen Schritten gedroht worden. Darauf lasse auch ich es gerne ankommen. Das zeigt nur die Art der Auseinandersetzung, die Pick pflegt.