Bahnhof Arloff (cc by-sa Wikipedia/Stefan Flöper)

Bahnhof Arloff (cc by-sa Wikipedia/Stefan Flöper)

Der Bahnübergang in Arloff ist bereits mehrfach Schauplatz schlimmer, teilweise tödlicher, Unfälle geworden. Seit Jahren fordere ich, gemeinsam mit vielen anderen, einen Umbau des Kreuzungsbereichs, an dem die L 11 sich mit der K 47 und der Bahnlinie kreuzt. Besonders zu Schulende stellt sich durch kreuzende Schüler eine gefährliche Situation dar.

Die Tatsache, dass dringender Handlungsbedarf besteht, ist seit Langem bekannt und auch parteiübergreifend wird einhellig auf eine Entschärfung des Gefahrenpunkts gedrungen. Knackpunkt war bislang fehlendes Baurecht. Doch auf meine Nachfrage teilte der Landesbetrieb Straßenbau NRW mit, dass das Planfeststellungsverfahren zum 6.10.2011 rechtskräftig abgeschlossen worden ist. Damit ist die formelle Voraussetzung für einen Umbau erstmals vorhanden.

Hier hat sich der Druck, der neben der SPD Bad Münstereifel auch durch CDU-Kollegen, insbesondere Frau Tilz, ausgeübt wurde, ausgezahlt.

Doch darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Die Planfestellung bedeutet noch lange nicht, dass jetzt angefangen wird zu bauen. Die für den Baubeginn nötigen Gelder müssen auch vorhanden sein. Dass ist bei einer Maßnahme, an der drei Träger beteiligt sind, nicht so leicht. Hier müssen Kreis, Land und die Deutsche Bahn unter einen Hut gebracht werden.

Nachdem der Kreis bereits seit längerem die Maßnahme für das Jahr 2012 vorgesehen hatte, konnte Ende letzten Jahres auch die Bezirksregierung auf SPD-Initiative von einem Beginn in 2012 überzeugt werden. Das jüngste Einplanungsgespräch des Kreises mit der Bezirksregierung in Köln bestätigte den Termin.

Nachdem die Bahn bisher keinerlei Aussagen zu ihrer zeitlichen Vorstellung treffen wollte, konnte ich nun erfahren, dass die Deutsche Bahn einen Baubeginn für 2013 anstrebt. Erstmals haben wir damit eine konkrete Antwort der Bahn erhalten. Das rückt den sicheren Umbau in realistische Nähe.

Wir als SPD werden auch weiterhin die Aktivitäten der drei beteiligten Akteure nachverfolgen und an ihre Zusagen erinnern. Wir machen weiter Druck und werden als nächstes auf einen Fuß- und Radweg von Arloff nach Kalkar drängen. Denn jeder, der von Kalkar zum Bahnho in Arloff will, muss bisher auf der Fahrbahn laufen.