Die Menschen von der BürgerInitiative Nachhaltige StadtEntwicklung (BINSE) zeigen seit einiger Zeit, dass ihnen Bad Münstereifel am Herzen liegt. Ganz besonders viel Arbeit haben sie in ein Konzept zur Energiewende in Bad Münstereifel investiert.

Die Arbeit der handelnden Personen gefällt mir sehr gut. Ganz besonders gut finde ich den methodischen Ansatz, der dahinter steht. Anstatt, wie das in Münstereifel sonst leider immer der Fall war, anhand von konkreten Problemen einzelne Lösungen zu entwickeln wird hier ein großes Ziel an den Anfang gestellt. Darauf aubauend werden Maßnahmen entwickelt, die an einem roten Faden zu dem Ziel führen sollen.

Die Idee der CO2-neutralen Stadt findet sich schon im Wahlprogramm der SPD in Bad Münstereifel. Auch die Kreis-SPD hat sich unter meiner Federführung diesem Ziel angenommen. Insofern freut mich, dass mit dem Sachverstand der BINSE auch der nötige Druck und bürgerschaftliches Engagement zu einer konzeptionellen Herangehensweise führen werden, hoffentlich.

Haben wir zu Beginn dieses Jahres den Energieberater gefordert und wurde er von CDU/Grüne abgelehnt, so kann vielleicht mit dem Konzept der BINSE neuer Wind in die Sache kommen. Der Sache täte es gut.

Auch auf Kreisebene bin ich schon in den Vorbereitungen für entsprechende Maßnahmen.